Fragen und Antworten

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Fragen und Antworten 2017-05-26T16:05:39+00:00

Fragen und Antworten

Ob auf Lesungen, per Mail oder über die sozialen Medien: Als Autor bekomme ich viele Fragen gestellt, die ich gerne beantworte. Auf dieser Seite habe ich besonders oft gestellte oder sehr interessante Fragen zusammengestellt.

Wenn Sie eine Frage an mich haben, die hier nicht beantwortet wird, zögern Sie nicht! Schreiben Sie mir einfach eine Mail: helmut@helmut-barz.info

Zu meiner Person

In dieser Kategorie beantworte ich Fragen zu meiner Person und meiner Biografie. Sie möchten etwas über mich wissen? Dann fragen Sie einfach per E-Mail: helmut@helmut-barz.info

Wie kamen Sie zum Schreiben? 2017-05-25T08:12:23+00:00

Nun, eigentlich habe ich mir Geschichten ausgedacht und aufgeschrieben, so lange ich denken (und schreiben) kann. Ich bin zwischen vielen Büchern aufgewachsen, mein Vater ist selber Schriftsteller, und so war Schreiben für mich etwas ganz Natürliches.

Intensiver habe ich mich dann während meines Studiums damit beschäftigt, anfangend mit Theaterstücken und Kurzgeschichten. Eine Kurzgeschichte von mir wurde im Jahr 2000 in der Computerzeitschrift c’t veröffentlicht.

Mein schreiberisches Talent hat mich dann auch in die Werbung geführt – zu einer Tätigkeit, die mir sehr viel Spaß macht und mich ernährt.

Im Jahr 2003 hatte ich eine persönliche Krise, die ich überwunden habe, indem ich mir einen langgehegten Traum erfüllt und meinen ersten Roman geschrieben habe: “Weißes Blut – Phantastischer Roman aus böser alter Zeit”, den ich 2015 unter dem Titel “Die Herrin. Schaurige Novelle aus böser, alter Zeit” neu veröffentlicht habe.

Dabei habe ich gemerkt, dass mir die Langform (von der ich immer geträumt habe) liegt, und ich hoffe, dass ich die vielen, vielen Romanprojekte in meiner Schublade noch verwirklichen kann.

Berufliches

Sie haben eine Frage dazu, wie ich meine Brötchen verdiene? Stellen Sie sie per E-Mail: helmut@helmut-barz.info

Stimmt es, dass Sie Liebesbriefe auf Bestellung schreiben? 2017-05-25T08:17:19+00:00

Ja, das stimmt: Im Rahmen meiner Arbeit als Texter biete ich auch persönliche Texte, darunter Liebesbriefe an, wenn ich auch dieses Segment nicht mehr explizit bewerbe und nur sehr wenige Aufträge in dem Bereich annehme.

Das mag etwas sonderbar klingen: Ich schreibe Liebesbriefe (noch nicht so außergewöhnlich) für Andere (soll schon mal vorkommen) als kommerzielle Dienstleistung (wer hat da “Gefühlsprostitution” gerufen?).

Dabei hatte das Ganze ganz harmlos angefangen: Da ich gerne Briefe schreibe (ich bin schwerhörig und habe daher eine Abneigung gegen das Telefonieren), habe ich schon immer für Freunde und Bekannte Geschäftskorrespondenz entworfen, z.B. Bewerbungen. Meine Arbeit erwies sich als recht erfolgreich, so dass irgendwann meine Visitenkarte anfing zu wandern, und immer mehr Freunde von Freunden, und Freunde von Freunden von Freunden kamen. So dass ich schließlich aus dem “Zahl-mir-ein-Abendessen”-Stadium raus war, und einen Teil meines Lebensunterhaltes damit verdiente.

Irgendwann kam dann mal einer dieser Kunden mit, so druckste er herum, “…so etwas Ähnliches wie ein Bewerbungsbrief”. Das war mein erster Auftrag für einen Liebesbrief. Dieser Service sprach sich herum, meine Visitenkarte fing an, unter der Hand zu wandern, meine Telefonnummer und Email-Adresse wurden in kleinen Spickzetteln weitergegeben.

Habe ich Probleme damit? Nein. Denn ich betreibe keine Abzocke (schon mal sehr wichtig), verspreche nichts, was ich nicht halten kann (deshalb lehne ich Aufträge auch schon mal ab) und ich bemühe mich um eine enge Kooperation mit meinem Klienten, so dass auch er an der Briefentstehung partizipieren kann, es ist also auch sein Brief.

Diese Dienstleistung bei mir ist recht teuer, da sehr arbeitsintensiv. Außerdem will ich in diesem Bereich kein “Billigheimer” werden, denn ein Liebesbrief soll immer etwas ganz Besonderes sein. Ich führe intensive Vorgespräche, schreibe mehrere Entwürfe, überlege, wann und wie der Brief die Empfängerin/den Empfänger erreicht (ja, ich habe auch Kundinnen), manchmal entsteht sogar ein richtiger Event daraus. Vor allem im Frühjahr arrangiere ich häufiger “Verlobungs-Events”, die dann eben etwas spritziger, witziger und einprägsamer ausfallen.

Außerdem bespreche ich mit meinen Kunden gerne eine langfristige Strategie, denn so einen Brief kann man maximal zwei mal fremdschreiben lassen, dann ist der Klient auf sich allein gestellt. Außerdem, so stelle ich immer mehr fest, ist der Brief manchmal nicht das Entscheidende, sondern, dass der Klient einfach mal mit jemandem, der ihn nicht wertet, sondern freundlich und zielorientiert berät, über die Situation sprechen kann. Denn die Sprache ist es ja, die ihm im Kontakt mit dem “Objekt seines Begehrens” weg bleibt.

Von der Werbung zum Krimi: Wie geht das? 2017-05-25T08:15:12+00:00

Zunächst einmal: Ich arbeite gerne in der Werbung – das ist nicht nur ein Day-Job, sondern ziemlich erfüllend.

Aber um die Frage zu beantworten: Beides verlangt eine Lust am Geschichten-Erzählen. Auch in der Werbung muss ich oft genug sehr komplexe Inhalte in eine unterhaltsame und verdauliche Story verpacken, daher sind beide Bereiche (bei beiden sitze ich hauptsächlich am Schreibtisch und schreibe) nicht so unterschiedlich.

Aber ich hatte immer den Traum, einen Roman zu schreiben – und, in weiter Ferne, vom Erzählen meiner eigenen Geschichten leben zu können.

Wenn Sie Westend Blues lesen, werden Sie übrigens sehen, dass die Werbung auch in den Romanen ihre Spuren hinterlassen hat …

Arbeiten Sie noch immer in der Werbung und Unternehmenskommunikation? 2017-05-25T08:13:40+00:00

Ja, und daran wird sich in nächster Zeit auch nicht viel ändern.Wenn Sie also einen versierten Texter brauchen …

Mehr über meine Arbeit als freier Experte für Unternehmenskommunikation erfahren Sie unter http://www.helmut-barz.com.

Das Schreiben an sich

Hier beantworte ich Fragen zu meinem Schreiben, zu meinen Schreibtechniken und zu allen Themen rund um das Schreiben von Romanen. Sie möchten dazu etwas wissen? Mail genügt: helmut@helmut-barz.info

Weißt du immer schon von Anfang an wer der Bösewicht ist? (gefragt von Simone Wilhelmy) 2017-05-25T08:31:15+00:00

Ganz von Anfang nicht. Aber in dem Augenblick, wo ich anfange zu schreiben, habe ich den Krimi durchgeplant. Und da weiß ich es natürlich schon. Und auch bei der Planung ist das (nach der eigentlichen Ausgangssituation) die zweite Frage, die ich mir stelle. Also, nicht von Anfang, aber sehr, sehr früh. Sonst ist das Ausplotten der Handlung für mich sehr schwierig. Ich beginne bei der Handlungsplanung auch immer am Ende, bei der Auflösung.

Wo schreibst Du am liebsten? Zuhause im stillen Kämmerlein oder lieber im Café etc mit viel Trubel drumherum? (gefragt von Ela Senghaas) 2017-05-25T08:21:43+00:00

Das kommt ganz darauf an. Konzeptarbeiten und Bearbeiten/Korrekturlesen mache ich gerne in Cafés, oder, wenn ich mehr Ruhe brauche, in der Bibliothek. Da finde ich dann im Zweifelsfalle auch Informationen, die ich brauche. Aber Korrigieren/Planen mit Stift und Papier, dazu guter Kaffee und Menschen um mich herum – das genieße ich.

Das eigentliche Schreiben erledige ich in der Regel frühmorgens und vormittags, entweder an einem meiner Schreibtische (Ich habe zwei unterschiedliche Arbeitsplätze in meiner Wohnung) oder, im Frühling/Sommer, wenn das Wetter entsprechend ist, auf meinem Balkon.

Manchmal jedoch sehne ich mich auch beim Schreiben nach Abwechselung. In meiner Zeit in New York etwa habe ich viel in meinem Stammcafé (Fair Weather Bushwick, leider inzwischen geschlossen) geschrieben. Meistens die letzten ein bis zwei Seiten des Tages.

Ärgerst du dich über schlechte Rezensionen? Oder stehst du da eher drüber? (gefragt von Angie Stumpf) 2017-05-25T08:20:11+00:00

Zunächst einmal die Antwort des welterfahrenen alten Sacks:

Jede Kritik, solange sie keine reine Schmähung ist, ist natürlich berechtigt und ich versuche, sie ernstzunehmen, eine Lehre für mich daraus zu ziehen und Kritikpunkte, denen ich zustimme, bei der nächsten Runde zu berücksichtigen. Ich bemühe mich, Kritiker und Kritiken zu akzeptieren und im Zweifelsfalle drüberzustehen.

Und nun die etwas emotionalere Antwort:

Ein Buch ist wie ein Kind und somit natürlich zu schützen. entsprechend tun mir negative Kritiken auch mal weh, speziell wenn sie unfair und “unter der Gürtellinie” sind. Ich denke, das geht fast jedem Autor so. Ich ärgere mich jedoch nur, wenn das Gesagte eklatant falsch und beleidigend ist. Aber ich zwinge mich, im Zweifelsfalle nicht zu reagieren, bzw. falls nötig sachliche Fehler ruhig klarzustellen.

Für mich wichtige Erkenntnis:

Man kann es nicht allen rechtmachen. Literatur ist Geschmacksfrage. So gesehen bin ich persönlich sogar skeptisch (und mit gutem Grund) wenn ein Buch nur positive Kritiken erntet. Problematisch ist es nur, wenn Kritiker ihren persönlichen Geschmack zum allgemein gültigen Kriterium erheben.  Aber das passiert Gottseidank recht selten. Wenn Kritiken subjektiv und vom Geschmack geprägt sind, wissen dass die Kritiker zumeist und sagen das auch so.

Von der Werbung zum Krimi: Wie geht das? 2017-05-25T08:15:12+00:00

Zunächst einmal: Ich arbeite gerne in der Werbung – das ist nicht nur ein Day-Job, sondern ziemlich erfüllend.

Aber um die Frage zu beantworten: Beides verlangt eine Lust am Geschichten-Erzählen. Auch in der Werbung muss ich oft genug sehr komplexe Inhalte in eine unterhaltsame und verdauliche Story verpacken, daher sind beide Bereiche (bei beiden sitze ich hauptsächlich am Schreibtisch und schreibe) nicht so unterschiedlich.

Aber ich hatte immer den Traum, einen Roman zu schreiben – und, in weiter Ferne, vom Erzählen meiner eigenen Geschichten leben zu können.

Wenn Sie Westend Blues lesen, werden Sie übrigens sehen, dass die Werbung auch in den Romanen ihre Spuren hinterlassen hat …

Die Katharina-Klein-Krimis

Alles, was Sie schon immer über Katharina Klein, Andreas Amendt und die Sonderermittlungseinheit wissen wollten. Sie fragen, ich antworte: helmut@helmut-barz.info

Wenn Katharina einen Blog schreiben würde – wie würde dieser heißen? (gefragt von Cat Lewis) 2017-05-25T08:38:54+00:00

“Guns, Dolphins and Vintage Cars”

Wenn Katharina Klein in die Vergangenheit reisen könnte, in welches Jahrhundert / Epoche würde sie gerne reisen und warum? (gefragt von Ela Senghaas) 2017-05-25T08:37:41+00:00

Ich glaube, Katharina würde ins Mittelalter reisen. In der Hoffnung auf große Abenteuer.

Oder in die 50er Jahre. Um ihre Kollegen von damals in der Sache Nitribit die Blamage zu ersparen.

Auf jeden Fall aber würde sie durch die Automobilgeschichte hüpfen, um all ihre Lieblingsoldtimer im fabrikeneuen Zustand zu fahren.

Wenn die Krimis verfilmt werden würden, wer würde Katharina Klein spielen (nat. / intern.)? (gefragt von Ela Senghaas) 2017-05-25T08:36:12+00:00

Nun, international gibt es gleich ein paar Namen, die mir einfallen würden: Sandra Oh, Mayko Nguyen … um nur zwei Namen zu nennen. Lucy Liu ist wohl zu alt inzwischen. National ist die Antwort schwierig. Es gibt jedoch zahlreiche gute deutsche Schauspielerinnen mit asiatischen Wurzeln.

Was wäre Katharinas liebste Romanfigur, wenn sie denn überhaupt Zeit zum lesen findet? (gefragt von Celladoora Maar) 2017-05-25T08:35:12+00:00

Wenn sie spontan antworten würde, vermutlich “Kalle Blomquist”.

Aber ich glaube, wenn Katharina liest, dann eher Sachbücher. Und vielleicht mal den einen oder anderen amerikanischen Roman. Ich denke, in ihrer Zeit in Quantico hat sie John Updike verschlungen.

Was würde Frau Klein als ihren schlechtesten Wesenszug nennen? (gefragt von Celladoora Maar) 2017-05-25T08:34:07+00:00

Sicher ihren Jähzorn und ihre Ungeduld. Und in schwachen Stunden auch ihre eigene Wehleidigkeit.

Wieviele weitere Bände sind geplant? (gefragt von Thorsten Heyder) 2017-05-25T08:33:26+00:00

Oha. Gute Frage. Wirklich geplant war eigentlich nur die Trilogie (Westend Blues, African Boogie, Dolphin Dance). Jetzt bin ich mir noch nicht sicher. Momentan habe ich noch gute Ideen für vier weitere Romane.

Die eigentliche Fortsetzung der Reihe ist aber ungewiss, da der bisherige Verlag, der Sutton-Verlag, sein Krimiprogramm ganz einstellt. Ob und wie es mit der Serie weitergehen wird, steht daher in den Sternen. Ich werde wohl irgendwann dazu mal einen Blogeintrag verfassen.

Weißt du immer schon von Anfang an wer der Bösewicht ist? (gefragt von Simone Wilhelmy) 2017-05-25T08:31:15+00:00

Ganz von Anfang nicht. Aber in dem Augenblick, wo ich anfange zu schreiben, habe ich den Krimi durchgeplant. Und da weiß ich es natürlich schon. Und auch bei der Planung ist das (nach der eigentlichen Ausgangssituation) die zweite Frage, die ich mir stelle. Also, nicht von Anfang, aber sehr, sehr früh. Sonst ist das Ausplotten der Handlung für mich sehr schwierig. Ich beginne bei der Handlungsplanung auch immer am Ende, bei der Auflösung.

Hast du dir schon ein Ende für Katharina Klein ausgedacht? (gefragt von Anke Wittmaack) 2017-05-25T08:30:23+00:00

Ich muss zugeben, dass immer, wenn sich die Arbeit an einem Roman dem Ende zuneigt, ich so angenervt von meinen Figuren bin, dass ich sie auf der Stelle umbringen möchte (mit Amendt ist mir das ja schon fast gelungen). Ist wohl so eine Art schreiberischer Lagerkoller.

Doch was das konkrete Ende angeht, habe ich mir noch keine Gedanken gemacht. Es wird aber spannend werden, Katharina in Zukunft zu beobachten: Ihr Hauptmotor war es ja, den Mörder ihrer Eltern zu stellen. Das ist in Dolphin Dance geschehen. Wie wird sie sich wohl entwickeln? Frühers hätte ich vermutet, dass Katharina eines gewaltsamen Todes stirbt. Doch jetzt kann ich mir durchaus vorstellen, dass sie eines Tages die Sachen packt und sich fürderhin am brasilianischen Strand den Sand zwischen den Zehen hindurch rieseln lässt. Nun, man wird sehen. Ich denke, die Arbeit wird Katharina schon finden, egal, wo sie sich aufhält.

Wie kam es zum Namen Katharina Klein, trotz des asiatischen Aussehens? (gefragt von Christiane Busch) 2017-05-25T08:28:19+00:00

Auf diese Frage gibt es zwei Antworten, eine, die in Katharinas Biografie selbst liegt, und eine, die etwas mit der Entstehung der Figur zu tun hat.

Die biografische Antwort:

Katharina ist Tochter eines deutschen Vaters und einer koreanischen Mutter, die selbst verständlich verheiratet waren und, wie damals noch üblich, als Eheleute den Nachnamen des Mannes nutzen. Beide Töchter bekamen jedoch sowohl einen deutschen wie auch einen koreanischen Vornamen. Katharina heißt also vollständig: Katharina Yong Klein. Das sie im Aussehen eher der Mutter gleicht, ist eine Laune der Natur.

Die Antwort in Nezug auf die Entstehungsgeschichte des Buches:

Katharina Klein zieht ihre Inspiration aus einer realen Bekannten von mir, einer sehr talentierten Schauspielerin mit asiatischer Mutter und sehr deutschem Namen. Ich fand die Kombination immer sehr spannend, weil sie zunächst mal als Widerspruch in sich funktioniert. Mir war auch wichtig, dass Katharina bei allem exotischen Aussehen auf ihre Weise sehr deutsch ist.

Was ist Katharinas Lieblingsfilm? (gefragt von Melanie Reichert) 2017-05-25T08:26:50+00:00

Nun, Filme spielen im Leben von Katharina eine erstaunlich bedeutsame Rolle (man bedenke nur das Finale von “Dolphin Dance”). Sie ist ein großer Fan von Zeichentrickfilmen und je nach Stimmung würde sie wohl “Schneewitchen”, “Aristocats” oder “Rango” als Lieblingsfilm aus dieser Kategorie angeben. Darüber hinaus mag sie “Star Wars” (die alte Trilogie), auch wenn sie garantiert Leonard Nimoy ein letztes “Live Long and Prosper” hinterherrufen würde.

Sie hat aber manchmal auch eine Schwäche für ältere Filme und kann zum Beispiel sehr über “Arsen und Spitzenhäubchen” lachen.

Ein Film, den sie mag (und den sie als Lieblingsfilm angeben würde, wenn sie jemanden intellektuell beeindrucken möchte), ist Akira Kurosawas “Rashomon”, der vielleicht auch noch mal eine Rolle spielen wird. Und sie hatte auch Spaß an “Lola rennt”.

Guckt sie Kampfsport-Filme? Nun, Kill Bill hat ihr gefallen, denke ich. Darüber hinaus … vielleicht die Klassiker.

Einen Film, den sie früher oft gesehen hat, inzwischen aber nicht mehr, ist “Spiel mir das Lied vom Tod”.

Und einen der wenigen Kriminalfilme, den sie mag, haben wir auch schon kennengelernt: “Der Maltheser Falken” – wegen seiner herrlich sinnlosen Auflösung.

Mal ganz unter uns: Ist mit … nicht … gemeint? 2017-05-25T08:25:24+00:00

Nun, der eine oder andere Leser mag die Anspielungen auf Frankfurter und hessische Prominenz verstanden haben: Aber – jede Ähnlichkeit mit lebenden oder verstorbenen Personen ist natürlich rein zufällig.

Und wenn sich … in … wiedererkennen will, sollte er oder sie die Beschreibung der Person noch mal ganz genau durchlesen: Sind Sie wirklich so? Nein? Dann sind Sie vermutlich auch nicht gemeint.

Außerdem, wird, wer mich kennt, einige Menschen aus meinem Umfeld wiedererkannt haben. Das geschah natürlich mit deren Einverständnis. Und auch ich selbst trete übrigens mehrfach in den Romanen auf – meist in nicht sehr sympathischen Rollen.

Die Agentur “stop!” (mit Ausrufezeichen) aus Westend Blues ist eine typische “New Economy”-Agentur. Das Vorbild ist nach Platzen der Blase untergegangen – zu Recht. Und, nein, der Name wird nicht verraten.

Wie kam es zur Figur der Katharina Klein? 2017-05-25T08:23:47+00:00

Die Inspiration zu Katharina Klein mit ihrem spezifischen Hintergrund, speziell die koreanische Mutter, verdanke ich einer befreundeten Schauspielerin, die gleichfalls eine koreanische Mutter und mit ihrem “asiatischen Aussehen” Schwierigkeiten hatte, Rollen zu bekommen. Außerdem war es immer ganz interessant zu erleben, wie sich ihre Umwelt zu ihr verhielt, mit welchen Klischees und Vorurteilen sie konfrontiert wurde. In einem Gespräch über Traumrollen offenbarte sie, dass sie gerne einmal eine Kommissarin spielen würde. Und das hat meine Fantasie angeregt …

Die Herrin. Eine schaurige Novelle aus böser, alter Zeit

Meine Nordsee-Schauerliteratur-Hommage macht sie neugierig? Dann stellen Sie doch einfach Ihre Fragen per E-Mail: helmut@helmut-barz.info

Wie entstand “Die Herrin. Eine schaurige Novelle aus böser, alter Zeit”? 2017-05-25T08:45:04+00:00

Alles begann bei einem Spaziergang an der Nordsee und der dabei heftig diskutierten Frage, ob man die Handlung von Bram Stokers Dracula in eine norddeutsche Kleinstadt verlegen kann. Der Dramaturg eines Theaters hatte diese Frage gestellt. Für eine mögliche Dramatisierung dieses Stoffes. Doch leider, man kann es nicht. Dracula braucht die Karpaten, dann die Anonymität der Großstadt.

Aber wie wäre es …? Mit dieser Frage begann die Entwicklung eines neuen Stoffes, einer Hommage an die Schauerliteratur des 19. Jahrhunderts: Wie wäre es, wenn der Vampyr schon lange da wäre? Ein hochgeschätzter Einwohner dieser Stadt? Und wenn der Vampyrjäger der unerwünschte Fremde, der Eindringling wäre?

Aus dieser Frage entstand Die Herrin, zunächst als dann leider doch nicht gespieltes Theaterstück, später als Roman, der 2006 mehr oder minder unter Ausschluss der Öffentlichkeit unter dem Titel Weißes Blut erschien.

2014 entschloss ich mich, diesen Roman noch einmal gründlich zu überarbeiten und selbst zu verlegen. Jetzt ist das Buch, überarbeitet, erweitert, gleichzeitig als Buch, eBook, Hörbuch und als Webserie – als Experiment mit der Frage, wie man Literatur anders präsentieren kann. Illustriert hat das Buch übrigens Raquel Erdtmann.

Kurzprosa

Sie haben meine Kurzprosa gelesen und sind jetzt einigermaßen verwirrt? Ich entwirre Sie gerne, wenn Sie mir Ihre Fragen per E-Mail zusenden: helmut@helmut-barz.info

Haben Sie auch Kurzgeschichten geschrieben? Wo kann man die lesen? 2017-05-25T09:08:58+00:00

In der Tat habe ich auch Kurzgeschichten und andere Kurzprosa geschrieben. Meine erste Veröffentlichung war die Kurzgeschichte My Home is My Castle, die 2001 in zwei Ausgaben der Computerzeitschrift ct’ erschien.

Ich schreibe kürzere Texte aus den unterschiedlichsten Anlässen, manchmal für mich zum Amüsement, manchmal als Geschenk für Freunde, manchmal als Wettbewerbsbeitrag. Die schönsten Texte fasse ich aktuell nach und nach zusammen und veröffentliche sie in e-Books. Zwei Sammlungen sind bereits erschienen.

Ach ja: Wenn Sie meinen Newsletter abonnieren, kriegen Sie zu Weihnachten meine  “Geschichte zum Fest” per Mail zugeschickt.

Texte für das Theater

Ja, ich habe auch ein dramatisches Werk geschaffen. Hier können Sie dazu Fragen stellen. Per E-Mail: helmut@helmut-barz.info

Sind bereits Texte von Ihnen aufgeführt worden? Kann man gerade irgendwo was von Ihnen sehen? 2017-05-25T09:03:12+00:00

Aktuell werden keine Texte von mir aufgeführt. Wenn es jedoch wieder einmal so weit sein sollte, werde ich das sicher hier auf der Website lauthals verkünden. Abonnieren Sie doch meinen Newsletter, um auf dem neuesten Stand zu bleiben.

Uraufgeführte Texte

  • Ein Mann wartet auf den Besuch Gottes. Und erlebt eine Überraschung.
  • Uraufgeführt durch das Thiele-Neumann-Theater 2010
  • Neufassung des Librettos.
  • Uraufgeführt 1994 in Düsseldorf.
  • Ein Stück über die Peanuts-Charaktere von Charles M. Schultz.
  • Uraufgeführt 1992 in Köln.

Welche Texte für das Theater haben Sie geschrieben? 2017-05-25T08:55:24+00:00

Hier mal eine kleine Auswahl von Texten, die mir besonders am Herzen liegen. Weitere Texte sind in meiner Biografie unter “Veröffentlichungen” aufgeführt.

Einige dieser Texte werde ich nach und nach als eBooks veröffentlichen. wenn Sie darüber informiert werden möchten, abonnieren Sie doch ganz einfach meinen Newsletter.

Wenn Sie einen der Texte lesen möchten, weil Sie an einer möglichen Aufführung interessiert sind, schreiben Sie mir einfach eine Mail: helmut@helmut-barz.info

Der Lerche rot gemaltes Lied – ein Monolog

Die Museumswärterin Katharina Gerlinde Streifft sitzt an einem Novembermorgen in der Museumsvorhalle, wartet auf Besucher und sinniert über das Leben, die Liebe und die bildende Kunst. Am Tag zuvor hat sie erfahren, dass sie unheilbar erkrankt ist … Immer noch einer meiner persönlichen Lieblingstexte.

Der letzte Henker – eine schwarze Komödie

In einem zivilisierten Land ähnlich dem unseren: Der letzte Henker trifft auf seine letzte Delinquentin. Man kommt ins Gespräch, denn irgendwie muss man die Zeit bis zur Exekution ja rumkriegen.

The Devil’s Blues – eine Komödie über den Teufel und den lieben Gott

Käme der Teufel auf Erden zurück wie prophezeit, wäre er wohl sehr enttäuscht: Es gäbe kaum noch etwas für ihn zu tun. Doch wie kommt er nach Hause, wenn die große Endschlacht zwischen Gut und Böse ausfällt?

Die Herrin – eine schaurige Moritat aus böser, alter Zeit

Als der junge Jurist Jonathan Hansen kurz nach seinem Examen zum Amtsrichter von Broiversum ernannt wird, kann er sein Glück kaum fassen. Doch in dieser norddeutschen Kleinstaft treibt ein Vampir sein Unwesen – was die Bewohner allerdings nicht wirklich zu stören scheint. Dieses Stück war auch die Vorlage für meinen Roman Die Herrin.

 

Seltsames und Sonstiges

Sie haben eine Frage, die in keine der anderen Kategorien passt? Dann stellen Sie sie trotzdem. Per E-Mail: helmut@helmut-barz.info

Ist die Antwort auf alles wirklich 42? (gefragt von Autorenkollegin Cat Lewis) 2017-05-25T08:23:04+00:00

Davon ging man lange Jahre aus und auch jetzt gibt es anekdotische Evidenz, dass dem so ist.

Neuere Theorien vermuten allerdings, dass die Antwort 11, 22, 54 oder 943.123.760 (zufällig auch die Summe der beantragten Forschungsgelder zum Klären dieser Frage) ist.

In jedem Fall sollte man immer ein Handtuch dabei haben.

Stimmt es, dass Sie Liebesbriefe auf Bestellung schreiben? 2017-05-25T08:17:19+00:00

Ja, das stimmt: Im Rahmen meiner Arbeit als Texter biete ich auch persönliche Texte, darunter Liebesbriefe an, wenn ich auch dieses Segment nicht mehr explizit bewerbe und nur sehr wenige Aufträge in dem Bereich annehme.

Das mag etwas sonderbar klingen: Ich schreibe Liebesbriefe (noch nicht so außergewöhnlich) für Andere (soll schon mal vorkommen) als kommerzielle Dienstleistung (wer hat da “Gefühlsprostitution” gerufen?).

Dabei hatte das Ganze ganz harmlos angefangen: Da ich gerne Briefe schreibe (ich bin schwerhörig und habe daher eine Abneigung gegen das Telefonieren), habe ich schon immer für Freunde und Bekannte Geschäftskorrespondenz entworfen, z.B. Bewerbungen. Meine Arbeit erwies sich als recht erfolgreich, so dass irgendwann meine Visitenkarte anfing zu wandern, und immer mehr Freunde von Freunden, und Freunde von Freunden von Freunden kamen. So dass ich schließlich aus dem “Zahl-mir-ein-Abendessen”-Stadium raus war, und einen Teil meines Lebensunterhaltes damit verdiente.

Irgendwann kam dann mal einer dieser Kunden mit, so druckste er herum, “…so etwas Ähnliches wie ein Bewerbungsbrief”. Das war mein erster Auftrag für einen Liebesbrief. Dieser Service sprach sich herum, meine Visitenkarte fing an, unter der Hand zu wandern, meine Telefonnummer und Email-Adresse wurden in kleinen Spickzetteln weitergegeben.

Habe ich Probleme damit? Nein. Denn ich betreibe keine Abzocke (schon mal sehr wichtig), verspreche nichts, was ich nicht halten kann (deshalb lehne ich Aufträge auch schon mal ab) und ich bemühe mich um eine enge Kooperation mit meinem Klienten, so dass auch er an der Briefentstehung partizipieren kann, es ist also auch sein Brief.

Diese Dienstleistung bei mir ist recht teuer, da sehr arbeitsintensiv. Außerdem will ich in diesem Bereich kein “Billigheimer” werden, denn ein Liebesbrief soll immer etwas ganz Besonderes sein. Ich führe intensive Vorgespräche, schreibe mehrere Entwürfe, überlege, wann und wie der Brief die Empfängerin/den Empfänger erreicht (ja, ich habe auch Kundinnen), manchmal entsteht sogar ein richtiger Event daraus. Vor allem im Frühjahr arrangiere ich häufiger “Verlobungs-Events”, die dann eben etwas spritziger, witziger und einprägsamer ausfallen.

Außerdem bespreche ich mit meinen Kunden gerne eine langfristige Strategie, denn so einen Brief kann man maximal zwei mal fremdschreiben lassen, dann ist der Klient auf sich allein gestellt. Außerdem, so stelle ich immer mehr fest, ist der Brief manchmal nicht das Entscheidende, sondern, dass der Klient einfach mal mit jemandem, der ihn nicht wertet, sondern freundlich und zielorientiert berät, über die Situation sprechen kann. Denn die Sprache ist es ja, die ihm im Kontakt mit dem “Objekt seines Begehrens” weg bleibt.