Helmut Barz

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Helmut Barz

About Helmut Barz

ist kein höheres Wesen, würde jedoch – nach seinem Ableben vor die Wahl gestellt – eine Existenz als Gespenst in Erwägung ziehen, vorzugsweise als Hausgeist der Deutschen Bibliothek. Eine Wiedergeburt als Panda wäre aber auch in Ordnung. Geboren in Braunschweig, wuchs er in St. Peter-Ording an der Nordseeküste auf. Nach dem Abitur und zwei Jahren Arbeit an verschiedenen Berliner Theatern studierte er Theaterwissenschaften in Gießen sowie Theaterregie in Frankfurt am Main. Hauptberuflich arbeitet er derzeit als freiberuflicher Kreativdirektor, Texter, PR-Consultant, Übersetzer und Regisseur: Er inszenierte unter anderem in Celle, Stuttgart, Frankfurt und Kapstadt. Seine schriftstellerische Leidenschaft gehört dem fiktionalen Schreiben: Er hat bis jetzt fünf Romane veröffentlicht, darunter die Krimiserie um die Frankfurter Kriminalpolizistin Katharina Klein. Seine (oft musikalisch untermalten) Lesungen haben im Rhein-Main-Gebiet eine treue Fangemeinde. Zurzeit lebt er in Offenbach am Main, hat jedoch auch viel Zeit in Kapstadt und New York verbracht.

Aus einem Gerichtsprotokoll

F: Erinnern Sie sich an den Zeitpunkt der Autopsie? A: Die Autopsie begann gegen 8:30 Uhr. F: Mr. Denningten war zu diesem Zeitpunkt tot? A: Nein, er sass auf dem Tisch und wunderte sich, warum ich ihn autopsiere. F: Doktor, bevor Sie mit der Autopsie anfingen, haben Sie da den Puls gemessen? A: Nein. F: [...]

Von | 2017-08-01T14:32:56+00:00 Januar 11th, 2015|Katharina Klein, Leben, Schreiben, Zitate|Kommentare deaktiviert für Aus einem Gerichtsprotokoll

George Orwell über das Schreiben (aus: “Politics and the English Language”)

1. Never use a metaphor, simile, or other figure of speech which you are used to seeing in print. 2. Never us a long word where a short one will do. 3. If it is possible to cut a word out, always cut it out. 4. Never use the passive where you can use the [...]

Von | 2017-08-01T14:25:58+00:00 Januar 11th, 2015|Schreiben, Zitate|Kommentare deaktiviert für George Orwell über das Schreiben (aus: “Politics and the English Language”)

52 Schattierungen von Pfirsich

"Ich schlafe nicht mit jemandem. Ich mache… Liebe!" Er ist 21, Maschinenbaustudent und in der Liebe unerfahren. Bei einem Betriebspraktikum lernt er die ältere, quirlige Marketing-Mitarbeiterin Kristina Bergthaler kennen. Die Begegnung verwirrt ihn zutiefst und er kann sie nicht vergessen, so sehr er sich bemüht. Und als Kristina Bergthaler nach einiger Zeit wieder vor ihm [...]

Von | 2017-08-01T14:29:46+00:00 Januar 11th, 2015|Kurzprosa, Schreiben|Kommentare deaktiviert für 52 Schattierungen von Pfirsich

Mürbchen, wie meine Uroma sie buk (dankenswerterweise aufgezeichnet von meiner Tante)

Man nehme: 300 g Mehl 200 g gute Butter 100 g Zucker 2 Eigelb etwas abgeriebene Zitronenschale Die Zutaten zu einem schönen Teig verkneten. Ausrollen und mit einem Glas die Kekse ausstechen (sieht am besten aus). Die Keksrohlinge auf Backpapier ausbreiten und mit "Eigelb/Milch"-Mix bestreichen. Bei 200 Grad Celsius (Umluft: 175 Gread Celsius) auf mittlerer [...]

Von | 2017-08-01T14:32:02+00:00 Januar 11th, 2015|Essen, Katharina Klein|1 Kommentar