Damenopfer 2017-05-26T21:54:22+00:00

Project Description

Damenopfer

Katharina Klein in den Schlagzeilen

Sutton Krimi * 408 Seiten * broschiert * ISBN : 978-3954004515 * Preis : 12,99 EURO

»Ich bin wirklich stolz darauf, die Sonderermittlungseinheit sowie das Institut für okkulte Pathologie und kryptoforensische Medizin offiziell eröffnen zu dürfen. Aus diesem Anlass möchte ich ihnen gleich den ersten Fall übergeben.«

Warum erschießt sich Jan-Ole Vogel, Justizminister des Landes Hessen und Hoffnungsträger seiner Partei, in aller Öffentlichkeit?

Katharina Klein und Andreas Amendt ermitteln – und geraten selbst ins Kreuzfeuer von Politik und Medien.

Frankfurt am Main, Frühjahr 2009:

Ausgerechnet auf der feierlichen Eröffnung der neuen Sonderermittlungseinheit, die Katharina Klein und Andreas Amendt in Zukunft leiten sollen, zieht Jan-Ole Vogel, Justizminister des Landes Hessen und Hoffnungsträger seiner Partei, eine Pistole hervor und schießt sich eine Kugel in den Kopf. Vor aller Augen. Und vor den Kameras der versammelten Medien.

Innenminister Hanfried de la Buquet wittert einen möglichen weiterreichenden Skandal und beauftragt Katharina und Amendt, Vogels Selbstmord näher zu untersuchen. Eine erste Spur deutet auf einen möglichen Sexskandal hin, verläuft aber ins Leere. Auch eine Spur in die Vergangenheit Vogels bringt sie nicht weiter.

Immer weiter versinken Amendt und Katharina im Sumpf der Landespolitik, in dem jeder dem anderen seinen Erfolg neidet, jeder gegen jeden intrigiert und keiner Verantwortung übernehmen will.

Endlich lenkt ein heiße Spur Amendt und Katharina auf die Fährte eines vertuschten Umweltskandals. Die Fährte führt bis in die obersten Ränge der Landesregierung.

Und die Zeit drängt, denn jemand spielt Informationen an die Medien: über den Justizminister, aber auch über Katharina und Andreas Amendt. Will jemand die Aufklärung des Suizids um jeden Preis verhindern? Oder spielt dieser jemand eine geschickte Partie Polit-Schach mit ihnen? Und vor allem: Was weiß dieser Jemand über Katharinas und Amendts Vergangenheit?

 

Meinungen

Das Lesen und Mitermitteln hat mir großen Spaß gemacht – „Damenopfer“ ist ein spannender, sehr unterhaltsamer Krimi mit einem äußerst sympathischen Ermittlerteam..
Lovelybooks / Nutzer Dorli

Ein komplexer Krimi mit sympathischen Ermittlern und einer bestens durchdachten Story. Hat mich super unterhalten!
Lovelybooks / Nutzer angi_stumpf

Ich habe mich bestens gefesselt gefühlt und vergebe sehr gerne 5 von 5 Sternen!
Lovelybooks / esposa1969

Fragen und Antworten

Wenn Katharina einen Blog schreiben würde – wie würde dieser heißen? (gefragt von Cat Lewis) 2017-05-25T08:38:54+00:00

„Guns, Dolphins and Vintage Cars“

Wenn Katharina Klein in die Vergangenheit reisen könnte, in welches Jahrhundert / Epoche würde sie gerne reisen und warum? (gefragt von Ela Senghaas) 2017-05-25T08:37:41+00:00

Ich glaube, Katharina würde ins Mittelalter reisen. In der Hoffnung auf große Abenteuer.

Oder in die 50er Jahre. Um ihre Kollegen von damals in der Sache Nitribit die Blamage zu ersparen.

Auf jeden Fall aber würde sie durch die Automobilgeschichte hüpfen, um all ihre Lieblingsoldtimer im fabrikeneuen Zustand zu fahren.

Wenn die Krimis verfilmt werden würden, wer würde Katharina Klein spielen (nat. / intern.)? (gefragt von Ela Senghaas) 2017-05-25T08:36:12+00:00

Nun, international gibt es gleich ein paar Namen, die mir einfallen würden: Sandra Oh, Mayko Nguyen … um nur zwei Namen zu nennen. Lucy Liu ist wohl zu alt inzwischen. National ist die Antwort schwierig. Es gibt jedoch zahlreiche gute deutsche Schauspielerinnen mit asiatischen Wurzeln.

Was wäre Katharinas liebste Romanfigur, wenn sie denn überhaupt Zeit zum lesen findet? (gefragt von Celladoora Maar) 2017-05-25T08:35:12+00:00

Wenn sie spontan antworten würde, vermutlich „Kalle Blomquist“.

Aber ich glaube, wenn Katharina liest, dann eher Sachbücher. Und vielleicht mal den einen oder anderen amerikanischen Roman. Ich denke, in ihrer Zeit in Quantico hat sie John Updike verschlungen.

Was würde Frau Klein als ihren schlechtesten Wesenszug nennen? (gefragt von Celladoora Maar) 2017-05-25T08:34:07+00:00

Sicher ihren Jähzorn und ihre Ungeduld. Und in schwachen Stunden auch ihre eigene Wehleidigkeit.

Wieviele weitere Bände sind geplant? (gefragt von Thorsten Heyder) 2017-05-25T08:33:26+00:00

Oha. Gute Frage. Wirklich geplant war eigentlich nur die Trilogie (Westend Blues, African Boogie, Dolphin Dance). Jetzt bin ich mir noch nicht sicher. Momentan habe ich noch gute Ideen für vier weitere Romane.

Die eigentliche Fortsetzung der Reihe ist aber ungewiss, da der bisherige Verlag, der Sutton-Verlag, sein Krimiprogramm ganz einstellt. Ob und wie es mit der Serie weitergehen wird, steht daher in den Sternen. Ich werde wohl irgendwann dazu mal einen Blogeintrag verfassen.

Weißt du immer schon von Anfang an wer der Bösewicht ist? (gefragt von Simone Wilhelmy) 2017-05-25T08:31:15+00:00

Ganz von Anfang nicht. Aber in dem Augenblick, wo ich anfange zu schreiben, habe ich den Krimi durchgeplant. Und da weiß ich es natürlich schon. Und auch bei der Planung ist das (nach der eigentlichen Ausgangssituation) die zweite Frage, die ich mir stelle. Also, nicht von Anfang, aber sehr, sehr früh. Sonst ist das Ausplotten der Handlung für mich sehr schwierig. Ich beginne bei der Handlungsplanung auch immer am Ende, bei der Auflösung.

Hast du dir schon ein Ende für Katharina Klein ausgedacht? (gefragt von Anke Wittmaack) 2017-05-25T08:30:23+00:00

Ich muss zugeben, dass immer, wenn sich die Arbeit an einem Roman dem Ende zuneigt, ich so angenervt von meinen Figuren bin, dass ich sie auf der Stelle umbringen möchte (mit Amendt ist mir das ja schon fast gelungen). Ist wohl so eine Art schreiberischer Lagerkoller.

Doch was das konkrete Ende angeht, habe ich mir noch keine Gedanken gemacht. Es wird aber spannend werden, Katharina in Zukunft zu beobachten: Ihr Hauptmotor war es ja, den Mörder ihrer Eltern zu stellen. Das ist in Dolphin Dance geschehen. Wie wird sie sich wohl entwickeln? Frühers hätte ich vermutet, dass Katharina eines gewaltsamen Todes stirbt. Doch jetzt kann ich mir durchaus vorstellen, dass sie eines Tages die Sachen packt und sich fürderhin am brasilianischen Strand den Sand zwischen den Zehen hindurch rieseln lässt. Nun, man wird sehen. Ich denke, die Arbeit wird Katharina schon finden, egal, wo sie sich aufhält.

Wie kam es zum Namen Katharina Klein, trotz des asiatischen Aussehens? (gefragt von Christiane Busch) 2017-05-25T08:28:19+00:00

Auf diese Frage gibt es zwei Antworten, eine, die in Katharinas Biografie selbst liegt, und eine, die etwas mit der Entstehung der Figur zu tun hat.

Die biografische Antwort:

Katharina ist Tochter eines deutschen Vaters und einer koreanischen Mutter, die selbst verständlich verheiratet waren und, wie damals noch üblich, als Eheleute den Nachnamen des Mannes nutzen. Beide Töchter bekamen jedoch sowohl einen deutschen wie auch einen koreanischen Vornamen. Katharina heißt also vollständig: Katharina Yong Klein. Das sie im Aussehen eher der Mutter gleicht, ist eine Laune der Natur.

Die Antwort in Nezug auf die Entstehungsgeschichte des Buches:

Katharina Klein zieht ihre Inspiration aus einer realen Bekannten von mir, einer sehr talentierten Schauspielerin mit asiatischer Mutter und sehr deutschem Namen. Ich fand die Kombination immer sehr spannend, weil sie zunächst mal als Widerspruch in sich funktioniert. Mir war auch wichtig, dass Katharina bei allem exotischen Aussehen auf ihre Weise sehr deutsch ist.

Was ist Katharinas Lieblingsfilm? (gefragt von Melanie Reichert) 2017-05-25T08:26:50+00:00

Nun, Filme spielen im Leben von Katharina eine erstaunlich bedeutsame Rolle (man bedenke nur das Finale von „Dolphin Dance“). Sie ist ein großer Fan von Zeichentrickfilmen und je nach Stimmung würde sie wohl „Schneewitchen“, „Aristocats“ oder „Rango“ als Lieblingsfilm aus dieser Kategorie angeben. Darüber hinaus mag sie „Star Wars“ (die alte Trilogie), auch wenn sie garantiert Leonard Nimoy ein letztes „Live Long and Prosper“ hinterherrufen würde.

Sie hat aber manchmal auch eine Schwäche für ältere Filme und kann zum Beispiel sehr über „Arsen und Spitzenhäubchen“ lachen.

Ein Film, den sie mag (und den sie als Lieblingsfilm angeben würde, wenn sie jemanden intellektuell beeindrucken möchte), ist Akira Kurosawas „Rashomon“, der vielleicht auch noch mal eine Rolle spielen wird. Und sie hatte auch Spaß an „Lola rennt“.

Guckt sie Kampfsport-Filme? Nun, Kill Bill hat ihr gefallen, denke ich. Darüber hinaus … vielleicht die Klassiker.

Einen Film, den sie früher oft gesehen hat, inzwischen aber nicht mehr, ist „Spiel mir das Lied vom Tod“.

Und einen der wenigen Kriminalfilme, den sie mag, haben wir auch schon kennengelernt: „Der Maltheser Falken“ – wegen seiner herrlich sinnlosen Auflösung.

Mal ganz unter uns: Ist mit … nicht … gemeint? 2017-05-25T08:25:24+00:00

Nun, der eine oder andere Leser mag die Anspielungen auf Frankfurter und hessische Prominenz verstanden haben: Aber – jede Ähnlichkeit mit lebenden oder verstorbenen Personen ist natürlich rein zufällig.

Und wenn sich … in … wiedererkennen will, sollte er oder sie die Beschreibung der Person noch mal ganz genau durchlesen: Sind Sie wirklich so? Nein? Dann sind Sie vermutlich auch nicht gemeint.

Außerdem, wird, wer mich kennt, einige Menschen aus meinem Umfeld wiedererkannt haben. Das geschah natürlich mit deren Einverständnis. Und auch ich selbst trete übrigens mehrfach in den Romanen auf – meist in nicht sehr sympathischen Rollen.

Die Agentur „stop!“ (mit Ausrufezeichen) aus Westend Blues ist eine typische „New Economy“-Agentur. Das Vorbild ist nach Platzen der Blase untergegangen – zu Recht. Und, nein, der Name wird nicht verraten.

Wie kam es zur Figur der Katharina Klein? 2017-05-25T08:23:47+00:00

Die Inspiration zu Katharina Klein mit ihrem spezifischen Hintergrund, speziell die koreanische Mutter, verdanke ich einer befreundeten Schauspielerin, die gleichfalls eine koreanische Mutter und mit ihrem „asiatischen Aussehen“ Schwierigkeiten hatte, Rollen zu bekommen. Außerdem war es immer ganz interessant zu erleben, wie sich ihre Umwelt zu ihr verhielt, mit welchen Klischees und Vorurteilen sie konfrontiert wurde. In einem Gespräch über Traumrollen offenbarte sie, dass sie gerne einmal eine Kommissarin spielen würde. Und das hat meine Fantasie angeregt …

Und Ihre Meinung?

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