African Boogie

African Boogie 2017-05-26T21:53:45+00:00

Project Description

African Boogie

Ein Katharina-Klein-Krimi – fort von Frankfurt am Main

Sutton Krimi * 384 Seiten * Softcover * ISBN : 978-3-86680-749-5 * Preis : 12 EURO

Suspendiert, von ihrem heißgeliebten Job weggelobt, von einem der besten Profi-Killer der Welt gejagt und in den völlig falschen Mann verliebt: Genau die richtige Zeit für Katharina Klein, in den Urlaub zu fahren.

Frankfurt am Main/Tansania, Dezember 2008:

Was macht eine frisch von ihrem geliebten Posten weggelobte Kriminalpolizistin, die von einem Profi-Killer gejagt wird und sich ausgerechnet in den Mann verliebt hat, der unter dringendem Verdacht steht, vor 16 Jahren ihre Familie kaltblütig ermordet zu haben?

Die Frankfurter Kriminaldirektorin Katharina Klein hat eine einfache Antwort: Urlaub! Möglichst weit weg! In Afrika! Am Strand in der Sonne liegen! Entspannen! Abstand gewinnen und den Alltag vergessen! Denn wie sollte sie der Killer in den Weiten des dunklen Kontinents aufspüren?

Eine Last-Minute-Reise bringt Katharina auf die paradiesische Insel Mafia Island vor der Küste Tansanias, in das Fünf-Sterne-Resort Golden Rock: Palmen, Pool, sogar ein toller Kraftraum, wie gemacht für die halbkoreanische Kampfsportlerin. Aber so leicht entkommt Katharina nicht, schon nach zwei Tagen ist das Hotel voll. Voller Hessen.

Als der erste Gast auf unschöne Weise ertrinkt, denkt sie sich noch nichts Böses.

Als dann auch noch Andreas Amendt vor Katharina steht, der Mann, dem sie eigentlich aus dem Wege gehen wollte, schwant Katharina allmählich nichts Gutes.

Doch dabei bleibt es nicht, und spätestens, als die einzige Verbindung zur Außenwelt in die Luft fliegt, verwandelt sich das Urlaubsparadies in eine Hölle, in der jeder jeden verdächtigt, während der Serienmörder, inspiriert von Agatha Christie, einen Gast nach dem anderen auf höchst originelle Weise ins Jenseits befördert.

Katharina und Andreas Amendt müssen sich zusammenraufen, um dem Mörder das Handwerk zu legen.

Mafia Island! Das mag ja wirklich aus dem Arabischen stammen und nichts mit der Cosa Nostra zu tun haben. Aber beim nächsten Mal wird Katharina sehr viel genauer aufpassen, wo sie hinfliegt – wenn es ein nächstes Mal gibt.

Meinungen

African Boogie ist seit langem wieder einmal ein Krimi aus deutschen Landen, der nicht in die Kategorie Regio-Krimi fällt und trotz humoristischem Einschlag dennoch genügend Spannung und Action bietet, um auch international bestehen zu können. […] Ein sehr angenehm und leicht zu lesendes Stück Unterhaltungsliteratur.
krimi-couch.de

Helmut Barz versteht es, Spannung und Niveau gleichermaßen hochzuhalten.
querblatt.com

Was hab ich gelacht! Ein fantastisch geschriebener Krimi mit Humor und Charme. Die raffinierte Geschichte wird mit viel Spannung erzählt und besitzt eine Leichtigkeit in dem Schreibstil, die den deutschen Autoren oftmals fehlt.
Wortsplitter (Blog)

Habe schon lange keinen so tollen Krimi gelesen.
nik75 (Blog)

Genüsslich rätselt man und beobachtet gespannt, wie Katharina einen geistreichen Mörder fängt, sich einem Mafiakiller stellt und fast nebenbei die viele Jahre zurückliegende Ermordung ihrer Familie aufklärt. So unglaubwürdig es klingen mag, es liest sich faszinierend schlüssig.
OTZ

Fragen und Antworten

Wenn Katharina einen Blog schreiben würde – wie würde dieser heißen? (gefragt von Cat Lewis) 2017-05-25T08:38:54+00:00

„Guns, Dolphins and Vintage Cars“

Wenn Katharina Klein in die Vergangenheit reisen könnte, in welches Jahrhundert / Epoche würde sie gerne reisen und warum? (gefragt von Ela Senghaas) 2017-05-25T08:37:41+00:00

Ich glaube, Katharina würde ins Mittelalter reisen. In der Hoffnung auf große Abenteuer.

Oder in die 50er Jahre. Um ihre Kollegen von damals in der Sache Nitribit die Blamage zu ersparen.

Auf jeden Fall aber würde sie durch die Automobilgeschichte hüpfen, um all ihre Lieblingsoldtimer im fabrikeneuen Zustand zu fahren.

Wenn die Krimis verfilmt werden würden, wer würde Katharina Klein spielen (nat. / intern.)? (gefragt von Ela Senghaas) 2017-05-25T08:36:12+00:00

Nun, international gibt es gleich ein paar Namen, die mir einfallen würden: Sandra Oh, Mayko Nguyen … um nur zwei Namen zu nennen. Lucy Liu ist wohl zu alt inzwischen. National ist die Antwort schwierig. Es gibt jedoch zahlreiche gute deutsche Schauspielerinnen mit asiatischen Wurzeln.

Was wäre Katharinas liebste Romanfigur, wenn sie denn überhaupt Zeit zum lesen findet? (gefragt von Celladoora Maar) 2017-05-25T08:35:12+00:00

Wenn sie spontan antworten würde, vermutlich „Kalle Blomquist“.

Aber ich glaube, wenn Katharina liest, dann eher Sachbücher. Und vielleicht mal den einen oder anderen amerikanischen Roman. Ich denke, in ihrer Zeit in Quantico hat sie John Updike verschlungen.

Was würde Frau Klein als ihren schlechtesten Wesenszug nennen? (gefragt von Celladoora Maar) 2017-05-25T08:34:07+00:00

Sicher ihren Jähzorn und ihre Ungeduld. Und in schwachen Stunden auch ihre eigene Wehleidigkeit.

Wieviele weitere Bände sind geplant? (gefragt von Thorsten Heyder) 2017-05-25T08:33:26+00:00

Oha. Gute Frage. Wirklich geplant war eigentlich nur die Trilogie (Westend Blues, African Boogie, Dolphin Dance). Jetzt bin ich mir noch nicht sicher. Momentan habe ich noch gute Ideen für vier weitere Romane.

Die eigentliche Fortsetzung der Reihe ist aber ungewiss, da der bisherige Verlag, der Sutton-Verlag, sein Krimiprogramm ganz einstellt. Ob und wie es mit der Serie weitergehen wird, steht daher in den Sternen. Ich werde wohl irgendwann dazu mal einen Blogeintrag verfassen.

Weißt du immer schon von Anfang an wer der Bösewicht ist? (gefragt von Simone Wilhelmy) 2017-05-25T08:31:15+00:00

Ganz von Anfang nicht. Aber in dem Augenblick, wo ich anfange zu schreiben, habe ich den Krimi durchgeplant. Und da weiß ich es natürlich schon. Und auch bei der Planung ist das (nach der eigentlichen Ausgangssituation) die zweite Frage, die ich mir stelle. Also, nicht von Anfang, aber sehr, sehr früh. Sonst ist das Ausplotten der Handlung für mich sehr schwierig. Ich beginne bei der Handlungsplanung auch immer am Ende, bei der Auflösung.

Hast du dir schon ein Ende für Katharina Klein ausgedacht? (gefragt von Anke Wittmaack) 2017-05-25T08:30:23+00:00

Ich muss zugeben, dass immer, wenn sich die Arbeit an einem Roman dem Ende zuneigt, ich so angenervt von meinen Figuren bin, dass ich sie auf der Stelle umbringen möchte (mit Amendt ist mir das ja schon fast gelungen). Ist wohl so eine Art schreiberischer Lagerkoller.

Doch was das konkrete Ende angeht, habe ich mir noch keine Gedanken gemacht. Es wird aber spannend werden, Katharina in Zukunft zu beobachten: Ihr Hauptmotor war es ja, den Mörder ihrer Eltern zu stellen. Das ist in Dolphin Dance geschehen. Wie wird sie sich wohl entwickeln? Frühers hätte ich vermutet, dass Katharina eines gewaltsamen Todes stirbt. Doch jetzt kann ich mir durchaus vorstellen, dass sie eines Tages die Sachen packt und sich fürderhin am brasilianischen Strand den Sand zwischen den Zehen hindurch rieseln lässt. Nun, man wird sehen. Ich denke, die Arbeit wird Katharina schon finden, egal, wo sie sich aufhält.

Wie kam es zum Namen Katharina Klein, trotz des asiatischen Aussehens? (gefragt von Christiane Busch) 2017-05-25T08:28:19+00:00

Auf diese Frage gibt es zwei Antworten, eine, die in Katharinas Biografie selbst liegt, und eine, die etwas mit der Entstehung der Figur zu tun hat.

Die biografische Antwort:

Katharina ist Tochter eines deutschen Vaters und einer koreanischen Mutter, die selbst verständlich verheiratet waren und, wie damals noch üblich, als Eheleute den Nachnamen des Mannes nutzen. Beide Töchter bekamen jedoch sowohl einen deutschen wie auch einen koreanischen Vornamen. Katharina heißt also vollständig: Katharina Yong Klein. Das sie im Aussehen eher der Mutter gleicht, ist eine Laune der Natur.

Die Antwort in Nezug auf die Entstehungsgeschichte des Buches:

Katharina Klein zieht ihre Inspiration aus einer realen Bekannten von mir, einer sehr talentierten Schauspielerin mit asiatischer Mutter und sehr deutschem Namen. Ich fand die Kombination immer sehr spannend, weil sie zunächst mal als Widerspruch in sich funktioniert. Mir war auch wichtig, dass Katharina bei allem exotischen Aussehen auf ihre Weise sehr deutsch ist.

Was ist Katharinas Lieblingsfilm? (gefragt von Melanie Reichert) 2017-05-25T08:26:50+00:00

Nun, Filme spielen im Leben von Katharina eine erstaunlich bedeutsame Rolle (man bedenke nur das Finale von „Dolphin Dance“). Sie ist ein großer Fan von Zeichentrickfilmen und je nach Stimmung würde sie wohl „Schneewitchen“, „Aristocats“ oder „Rango“ als Lieblingsfilm aus dieser Kategorie angeben. Darüber hinaus mag sie „Star Wars“ (die alte Trilogie), auch wenn sie garantiert Leonard Nimoy ein letztes „Live Long and Prosper“ hinterherrufen würde.

Sie hat aber manchmal auch eine Schwäche für ältere Filme und kann zum Beispiel sehr über „Arsen und Spitzenhäubchen“ lachen.

Ein Film, den sie mag (und den sie als Lieblingsfilm angeben würde, wenn sie jemanden intellektuell beeindrucken möchte), ist Akira Kurosawas „Rashomon“, der vielleicht auch noch mal eine Rolle spielen wird. Und sie hatte auch Spaß an „Lola rennt“.

Guckt sie Kampfsport-Filme? Nun, Kill Bill hat ihr gefallen, denke ich. Darüber hinaus … vielleicht die Klassiker.

Einen Film, den sie früher oft gesehen hat, inzwischen aber nicht mehr, ist „Spiel mir das Lied vom Tod“.

Und einen der wenigen Kriminalfilme, den sie mag, haben wir auch schon kennengelernt: „Der Maltheser Falken“ – wegen seiner herrlich sinnlosen Auflösung.

Mal ganz unter uns: Ist mit … nicht … gemeint? 2017-05-25T08:25:24+00:00

Nun, der eine oder andere Leser mag die Anspielungen auf Frankfurter und hessische Prominenz verstanden haben: Aber – jede Ähnlichkeit mit lebenden oder verstorbenen Personen ist natürlich rein zufällig.

Und wenn sich … in … wiedererkennen will, sollte er oder sie die Beschreibung der Person noch mal ganz genau durchlesen: Sind Sie wirklich so? Nein? Dann sind Sie vermutlich auch nicht gemeint.

Außerdem, wird, wer mich kennt, einige Menschen aus meinem Umfeld wiedererkannt haben. Das geschah natürlich mit deren Einverständnis. Und auch ich selbst trete übrigens mehrfach in den Romanen auf – meist in nicht sehr sympathischen Rollen.

Die Agentur „stop!“ (mit Ausrufezeichen) aus Westend Blues ist eine typische „New Economy“-Agentur. Das Vorbild ist nach Platzen der Blase untergegangen – zu Recht. Und, nein, der Name wird nicht verraten.

Wie kam es zur Figur der Katharina Klein? 2017-05-25T08:23:47+00:00

Die Inspiration zu Katharina Klein mit ihrem spezifischen Hintergrund, speziell die koreanische Mutter, verdanke ich einer befreundeten Schauspielerin, die gleichfalls eine koreanische Mutter und mit ihrem „asiatischen Aussehen“ Schwierigkeiten hatte, Rollen zu bekommen. Außerdem war es immer ganz interessant zu erleben, wie sich ihre Umwelt zu ihr verhielt, mit welchen Klischees und Vorurteilen sie konfrontiert wurde. In einem Gespräch über Traumrollen offenbarte sie, dass sie gerne einmal eine Kommissarin spielen würde. Und das hat meine Fantasie angeregt …

Und Ihre Meinung?

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